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Zelt und Lodgesafaris / Tourbeschreibung

HALBMENSCH

 

Diese kombinierte Camping -und Lodgesafari wurde eigens für den Wüstenliebhaber zusammengestellt. Auf den ersten Blick vielleicht als lebensfeindlich empfunden, entpuppt sich unser Zielgebiet als eines der interessantesten und eindruckvollsten Urlaubsgebiete im südlichen Afrika.
Schon nach der ersten Tagesetappe empfängt sie der Zauber der höchsten Dünen der Welt mit seiner ganzen Macht. “Das Wunder von Sossusvlei” ist ein Erlebnis, das Sie nie mehr vergessen werden. Gefühle der Überlegenheit schwinden mit jedem neuen Ausblick der sich dem Auge bietet. Und am Ende des Tages, unter dem Sternenhimmel, zweifelt niemand mehr an seinem Platz im Weltgefüge.
Doch auch hier gewinnen Menschen der Wüste ihren Lebensunterhalt ab. Als Beobachter und willkommener Gast auf einer Schaffarm kann man schon bald erahnen, wie viel Liebe zu Land und Tieren, und wie viel Idealismus nötig ist, um mit und von der Natur zu leben.
Der Küstenort Lüderitzbucht zeugt mit seinen alten Gebäuden, der Felsenkirche und Kolmannskoppe auch heute noch von “Goldenen” Zeiten. Hier fing alles an. Kolonialzeit, Diamantenrausch und Geschichten über fruchtbares Weideland und unermesslichen Wildreichtum, lockten abenteuerlustige Menschen an, das große Glück zu suchen. Wandelt man heute auf den Spuren Adolf Lüderitz’ fragt man sich unweigerlich, was diese Abenteurer beim ersten Blick auf das Land ihrer Träume wohl gedacht haben müssen.
Auch heute noch werden bei Lüderitz Diamanten gefördert. Aber auf moderne Annehmlichkeiten braucht man nicht mehr zu verzichten. Menschenleere Strände, bilden den Kontrast zum belebten, malerischen Hafen. Diaz-Kreuz, Sturmvogelbucht, Pomona und Bogenfels muss man gesehen haben. Vergangenheit und Gegenwart schaffen hier eine bezaubernde Atmosphäre der man sich als Besucher nur schwer entziehen kann. Seafood-Liebhaber können sich auf ganz besondere Leckerbissen freuen. Lüderitzbuchter Austern und Langusten sind auf der ganzen Welt berühmt.

Überquert man den Oranje wirkt das satte Grün der Weingärten und Felder im ersten Moment etwas deplaziert. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Namibia und Südafrika und teilweise auch zum Richtersveld. Geographisch gesehen, liegt das Richtersveld auf der Grenzlinie zwischen den Sommer-und Winterregengebieten. Die Vegetation hat sich dementsprechend angepasst, und lässt jedes Botanikerherz höher schlagen. Hier wächst der Halbmensch, Pachypodium namaquanum, in exklusiver Nachbarschaft zu anderen seltenen und endemischen Pflanzen.Vollkommene Einsamkeit, grandiose Landschaft und die außergewöhnliche Pflanzenwelt bilden zusammen das perfekte Ambiente für das ultimative Wüstenerlebnis.

Tiefe Einblicke in namibische Geologie gewährt uns der Fischflusscanyon. Millionen Jahre Erdgeschichte liegen vor dem Betrachter wie ein aufgeschlagenes Buch. Warme Aufwinde tragen die Sorgen des Alltages davon und beim abendlichen „Sundowner“ lässt es sich herrlich über den Sinn des Lebens philosophieren.

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