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Zelt und Lodgesafaris / Tourbeschreibung

BUSCHMANNLAND

 

Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes afrikanisches Reiseerlebnis. Eine Campingsafari garantiert fast immer den hautnahen Kontakt zur Natur mit all ihren Facetten. Lassen Sie sich von uns ganz behutsam in das Safarileben einführen und genießen Sie die sternenklaren Nächte, die Wärme des Lagerfeuers und das Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

Auf dem Weg ins Buschmannland durchquert man das geschichtsträchtige Hereroland. Flache Gras- und Dornbuschsavanne ernährt die Rinder des Hirtenvolkes, deren ganzer Stolz und Reichtum in der Größe ihrer Herden liegt. Die Begegnung mit den Ureinwohnern der Kalahari, den Buschmännern, stimmt nachdenklich.

Als Meister der Überlebenskunst leben sie seit Urzeiten in Harmonie mit Flora und Fauna. Auf ihrer Suche nach Nahrung und Wasser durchstreiften sie noch vor wenigen Jahrzehnten die Kalahari, gruben nach essbaren Wurzeln und jagten mit Pfeil und Bogen. Heute hat sich ihre Lebensweise auf dramatische Weise verändert. Die Konfrontation mit der modernen Zivilisation hat auch hier, wie bei so vielen anderen Naturvölkern, tiefe Spuren hinterlassen. Wir versuchen auf dieser Expedition einen Eindruck vom ursprünglichen Leben der Buschmänner zu bekommen.


Als Teil des einstigen Kalaharibeckens, gilt der Khaudom Nationalpark als einer der „wildesten“ Parks im südlichen Afrika. Der Khaudom ist nicht eingezäunt. Elefanten, Antilopen, Zebras und somit auch die Raubtiere, ziehen ungestört auf alten Migrationsrouten dem Nahrungsangebot nach.

Auch Popafälle, Mahango Nationalpark, Central Kalahari Game Reserve und Moremi Nationalpark sind für ihren Wildreichtum bekannt. Hier leben vier der „BIG FIVE“. Der Kampf ums Überleben, die Erhaltung der Art und das Vorrecht des Stärkeren bestimmen den Lebensrythmus der Tierwelt.

Der Okavango, Grenzfluss zu Angola, ist ein Paradies für jeden Angler. Papyruswälder und Reetbänke schaffen den idealen Lebensraum für eine Vogelwelt die ihresgleichen sucht. Schwimmen sollte man hier allerdings nicht, denn dies ist der Lebensraum von Krokodil und Hippopotamus.

Der „Horse Shoe“ am Mashifluss ist ein Geheimtipp, selbst für fortgeschrittene Afrikareisende. Alles was sie je mit Afrika assoziiert haben, lebt in diesem Gebiet. Große Elefantenherden ziehen gemächlich zum Wasser um dort in friedlicher Nachbarschaft mit Hippos und Büffeln, zu trinken und zu baden. Weiße, von der Sonne ausgebleichte Knochen bezeugen die nächtlichen Aktivitäten der Löwenrudel. Marabus stolzieren mit Trauermine durch den Busch und erledigen ihre wichtige Aufgabe im Rhytmus der Natur.

Des Nachts, am Lagerfeuer, erfüllt eine ganz besondere Musik die Luft. Die „African Symphony“ ist der unerschütterlichste Beweis dafür, daß man sich wirklich in der Wildnis befindet. Alte Mythen werden wach. Afrikanische Geschichten und Märchen erzeugen Gänsehaut und machen trotzdem Lust auf noch mehr Abenteuer.

Der Sambesi speist mit seinen Fluten wie seit ewigen Zeiten die Victoriafälle. Schon David Livingstone war fasziniert von den gewaltigen Wassermassen die über 110 Meter tief in die Schlucht fallen. Ein Geräusch wie Donnergrollen und der stetig mit den Aufwinden in die Höhe steigende feine Sprühnebel gab den Fällen auch den einheimischen Namen „MOSI-OA-TUNIA“. Der „RAUCH DER DONNERT“.

Livingstone, bis 1935 Hauptstadt des alten Nord-Rhodesiens unter britischer Verwaltung (heute Sambia), war in alten Zeiten Umschlagplatz für Bodenschätze. Heute ist diese kleine Stadt zu neuem Leben erwacht. Der politische Umschwung im benachbarten Simbabwe hat Livingstone zum pulsierenden Touristenzentrum werden lassen.

Hoch über der Schlucht des Sambesi, traditionell bei „Gin and Tonic“, nehmen wir schweren Herzens Abschied!




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